Special message to the visitors

In this area you can put any information you would like, such as: special offers, corporate motos, greeting message to the visitors or the business phone number.

This theme comes with detailed instructions on how to customize this area. You can also remove it completely.

Hier bloggt das MIKI

Archive for 'Was uns auffällt'

Kommt Web2.0 im Unternehmen an?

Ein Thema auf dem BarCamp Berlin 3 ist die Frage, wie Unternehmen das Web2.0, Social Networks, Blogs und Twitter einsetzen können, um ihre Kommunikation zu verbessern. Die Tools sind da, nur die Erkenntnis, dass hiermit auch Kommunikation verbessert werden kann (und damit auch die Ergebnisse), da hapert es halt noch in vielen Unternehmen. Leider. Die Amis sind da mal wieder weiter, wie eine Untersuchung der University of Massachusetts Dartmouth Center for Marketing Research gezeigt hat (Study: Fastest Growing US Companies Rapidly Adopting Social Media).Da nutzen rund die Hälfte der Unternehmen bereits Social-Networks-Tools.

Empfohlen für Unternehmen (v.a. Markenartikler) sei auch dieser Blogbeitrag von Jeremiah Owyang: “Why Brands are unseccessful in Twitter“.

Dabei wird Social Networking in breiten Bevölkerungskreisen ebenfalls immer wichtiger, wie die Allensbach Studie jetzt ergeben hat. Die Herausforderung für Unternehmen lautet jetzt also, die Voraussetzungen zu schaffen, um nicht von diesem wesentlichen Trend abgehängt zu werden. Die Zyklen, die man zusehen konnte, wie Technologien adaptiert werden,  sind definitiv kürzer geworden in den letzten Jahren. Für Unternehmen, die Web2.0 nicht verschlafen wollen, bedeutet dies, dass sie jetzt einsteigen müssen. Das ist auch das Fazit eines Beitrags des Netzökonom in der FAZ. Dort heißt es:

Viele deutsche Unternehmen sind in Sachen Web 2.0 noch in der Steinzeit. Manager über 40 Jahre sind die Verweigerer.

User wollen selbst publizieren

Die Acta 08 (Allensbacher Computer- und Technikanalyse) bringt es ans Licht: die Nutzer wollen selbst publizieren. Bloßer Medienkonsum ist mehr und mehr out. Das Internet verdrängt zunehmend das Fernsehen und es geht mehr denn je um Relevanz. Einige zentrale findings:

  • Mit dem neuen Medium Internet etabliert sich auch ein neues On-Demand-Informationsverhalten
  • Die Nutzung von Informationen erfolgt zunehmend anlass- und ereignisgetrieben, der habituelle Griff zu Zeitung oder Fernbedienung ist passé
  • Die Nutzer reagieren auf die Informationsfülle mit einer Verengung ihres Interessenspektrums
  • Die Nutzer konzentrieren sich stärker auf Informationen, die ihnen persönlich etwas nützen

Das ist eine gute Entwicklung, denn das zeigt, dass die Zeit für das MIKI reif ist. Genau das, was die Allensbacher Demoskopen herausgefunden haben wollen, sind die Trend, die letztlich zur MIKI-Entwicklung geführt haben. Also, jetzt durchstarten :-)

Die Welt für die Medien verändert sich. Das ist für sich genommen (mittlerweile!) nix Neues mehr. Jetzt aber kommt auch ihre Glaubwürdigkeit zunehmend auf den Prüfstand der Communities. Unser Aufsichtsratsvorsitzende, Prof. Dr. Jo Groebel, äussert sich dazu in der Süddeutschen Zeitung (6. August 2008)

sueddeutsche.de: Verlieren die tradionellen Medien an Bedeutung bei der jungen Generation?

Groebel: Sie verlieren nicht an Bedeutung, aber sie werden anders gewichtet. Traditionelle Medien sind nicht mehr per se glaubwürdig. Nur wenn ihre Inhalte von der Community geprüft wurden, sind sie authentisch.

Das ganze Interview jetzt hier lesen!

Beim Lesen einger Blogs stosse ich auf einen Beitrag von Martin Oetting in seinem – übrigens immer sehr lesenswerten Blog – ConnectedMarketing.de. Für alle, die diesen Blog noch nicht kennen: darin geht es um Virales Marketing und Word of Mouth. In dem Beitrag mit dem Titel Information und Wissen verändern sich fasst Martin Oetting einige interessante Gedanken zusammen. So stellt er beispielsweise fest, das…

“…es dank der Digitalisierung der Welt und dank der nutzergetriebenen Ordnungen im Netz (“Folksonomy“) heute möglich wird, immer wieder neue Ordnungen anzulegen, zu verhandeln und zu beschreiben, immer wieder neue Facetten zu einer Sache hinzuzuordnen (durch Verlinkungen) und damit aus statischem kategorisiertem Wissen ein dynamisches und kontextbezogenes Wissen werden zu lassen. Die Folge: wir müssen in unserem Umgang mit Information neue Wege gehen. Denn wenn Wissen nichts statische Abgeschlossenes ist, sondern etwas unbegrenztes Dynamisches, das sich ständig verändert, dann muss auch unser Umgang mit Information und Wissen ein anderer werden.”

Noch während ich seinen Beitrag lese, wird mir deutlich, dass wir mit unserer MIKI-Plattform genau hierzu einen Beitrag leisten. Es geht um vernetztes Wissen und Information. Also darum, dass zusammengefasst und bewertet wird, was es schon gibt an Information und durch eigenes Wissen ergänzt. So entsteht wieder neue Information, die schliesslich den kollektiven Wissensspeicher weiter auffüllt.

Ich glaube, dass wir gerade beginnen, Medien ganz anders zu nutzen, als die Generationen vor uns. Medien, das sind keine “fertigen Erzeugnisse” mehr, sondern immer nur Fragmente bei der Erzeugung kollektiver Information. Medien haben damit auch für sich genommen keinen eigenständigen Wert mehr, der unabhängig von diesem Prinzip angemessen gewichtet werden kann. Erst durch die Vernetzung der Inhalte aus diesen Medien und ihrer damit einhergehenden Neuinterpretation entsteht ein solcher Wert. Ich gebe mich allerdings nicht der Illusion hin, dass den meisten Medien dies schon leicht fiele einzusehen…

Letzter Vorhang für die “Revue”

Ich geb’s zu, wenn’s nicht bei Peter Turi gestanden hätte, ich hätte es vermutlich gar nicht bemerkt (hier gehts zum Beitrag: http://tinyurl.com/4myele). Das beweisst nur, dass selbst eine Marke, die ich noch aus meiner frühsten Jugend unter dem Namen “Neue Revue” kannte völlig vom Schirm verschwunden ist. Peter Turi stellt daher auch völlig zu Recht fest, dass dies ein weiteres Beispiel für die Ratlosigkeit der Verlage ist. Ein Kollege bei uns sagte dann heute morgen: die einen geben auf, wir fangen an. Das rettet dann doch wieder meinen Tag.