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Wenn Sachen schlecht laufen, fängt man meistens an, nach Schuldigen zu suchen. Oder nach Gründen. Kein Wunder, dass in der heutigen Zeit schwer kriselnder Medien bei Verlagen und Sendern in allen Schubladen nach eben solchem gefahndet wird. Ebenso wenig überrascht, dass schnell viele (Experten)Meinungen auf dem Tisch liegen, warum Medienunternehmen im Internet kein (oder zuwenig) Geld verdienen und warum Online-Werbung irgendwie halt (und vor allem leider) nicht funktioniert (wobei Letzteres dann die Ursache für Ersteres ist). Selten erwischt man bei den angebotenen Wahrheiten erwähnenswerte Beispiele. Und wenn, dann sollte man sie von Schnörkeln und Beiwerk befreien und so wie sie sind, ganz pur, einer staunenden Öffentlichkeit darbieten.
Ein solches Beispiel fiel uns heute in die Hände. Und zwar in Gestalt eines Interviews mit Arne Wolter, Leiter G+J Electronic Media Sales. Herr Wolter äusserte sich vor der Kamera von turi2-tv eigentlich ja zur Frage, warum sich das Handy als ideales Werbemedium so gut eignet (mit freundlicher Genehmigung von turi2 zeigen wir einen 20sekündigen Ausschnitt. Hier gehts zum kompletten Video).
Werbewirkung? Werbewirkung! from Harald Mueller on Vimeo
Arne Wolter meint hier zwar das Handy, wenn er darlegt, woran es unter anderem seiner Meinung nach liegt, dass im Gegensatz dazu Werbung auf Webseiten nicht mehr ankommt, sondern als “lästiger Störer” empfunden wird. Wie sagt er doch:
“… Sie sind dort exklusiv auf dem Screen …. Sie haben nie auf der einen Seite Skyscraper, oben Superbanner, unten Content Banner und noch welche Integration …”.
Aber: das ist doch mal auf den Punkt gebracht, ohne Wenn und Aber die “Schuldigen” benannt. Wie hätten wir es selbst noch besser sagen sollen? Empfehlenswert wäre hier noch der ergänzende Beitrag von Matthias Schrader (SinnerSchrader, dem Veranstalter der next09) unter http://vod.streamworld.de/fms3/post.html (dann bitte oberhalb des Videoscreen Vortrag #07 auswählen), der einmal sehr plastisch die Hintergründe von Werbung erläutert und warum sie in Print funktioniert und im Web meist nicht.
Auch hier wieder eine Vielzahl guter Gründe, die für das MIKI sprechen (nun weiss der geneigte Blogleser natürlich auch, warum wir ihm dies hier mitteilen wollten… ;-)) Live nächste Woche übrigens zu sehen auf der next-conference 2009.
In einem ausführlichen Artikel im update2 Blog, dem Technik-Update des Branchendienstes 2.0 für Medien- und Markenmacher turi2, hat Ulrich Mikulsky-von Schweinitz sich heute dem Thema MIKI gewidmet.
Flashy, glitzy, glossy – irgendwie kann man Mikis besser auf Englisch beschreiben. Das schöne am Miki ist der Bilderrausch, der so ganz anders aussieht als die klickintensiven Galerien aus den Gründerjahren des Web 1.0.
MIKIs schreien nach Hochglanz, machen süchtig und sind weit mehr als bloße E-Paper… PDF war gestern! Den gesamten Artikel über MIKIs als Spielplätze für schöne Bilder gibt es im update2 Blog.
Wir sagen Danke und wünschen viel Spaß beim Lesen!